89B21A51 2A96 4AFE AD3B 8B2A41AC7BBFDie Hospizvereine des Landkreises Diepholz treffen sich regelmäßig, um sich über Entwicklungen im Hospizalltag und geplante Veranstaltungen auszutauschen.

In diesem Jahr fand das Treffen wegen „Corona“ im März noch als Videokonferenz, aber jetzt wieder direkt (aber natürlich mit Abstand) bei den Maltesern in Twistringen statt.

Nun war und ist in diesem Jahr „Corona“ das Hauptthema, da das für kranke und sterbende Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen ein sehr sehr großes Problem ist.

Viel größer oder vor allem anders als bei der sonstigen Bevölkerung.

Wir Hospizler stehen den Problemen der Pflegeheime, der Bewohner und der Zugehörigen mit Verständnis aber recht hilflos gegenüber.

Unsere Frage ist immer:

Was können wir Hospizler machen, wie können wir den Menschen helfen?

Unseren Leitsatz ist: „Menschenwürdig leben und sterben“ konnten wir lange Zeit nicht unterstützen.

Alle Hospizvereine haben gemerkt, dass die Nachfrage nach häuslichen Begleitungen zugenommen hat, genauso wie die telefonischen Beratungen.

Zum Glück öffnen jetzt viele Heime - für die Hospizbegleiter - wieder Ihre Türen.

Leeste – Damit hatte sie nicht gerechnet. Dass Trudel Wolff (86) bei der jüngsten Feier des Weyher Hospizvereins für ihre langjährige Mitarbeit als Hospiz- und Trauerbegleiterin geehrt wurde, kam für sie völlig überraschend. Umso größer war ihre Freude. „Ich weiß eigentlich gar nicht warum“, sagt sie voller Bescheidenheit.

Trudel Wolff ist bereits seit 18 Jahren als ehrenamtliche Hospiz- und Trauerbegleiterin in Weyhe tätig und inzwischen die älteste Mitarbeiterin. „In all den Jahren war und ist sie unermüdlich als Begleiterin bei Schwerstkranken und Sterbenden im Einsatz“, so Karin Meiners. „Durch ihre positive Lebenseinstellung und ihre empathische Ausstrahlung konnte sie vielen Menschen am Ende ihres Lebens noch etliche helle Stunden schenken.“

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Kreiszeitung, 10.01.2019, Foto: Jannina Rahn

Leeste - Von Sigi Schritt. Der Weyher Hospizverein feiert am Sonntag, 3. September, seinen 20. Geburtstag. Aus diesem Anlass laden die Mitglieder zu einem besonderen Gottesdienst in die Marienkirche ein. Er beginnt um 10 Uhr und steht laut Pastor Ulrich Krause-Röhrs unter dem Motto „Jeder Tag ist ein Unikat“.

Die Hospiz-Helfer wollen den Zuhörern von den Begegnungen mit den Menschen berichten und Antworten auf die Fragen geben, was es bedeutet, Familien und Angehörige von Schwerstkranken auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten.

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Kreiszeitung, 24.08.2019