Informationsveranstaltung zur
Palliativarbeit


Donnerstag 28. April 2022 um 18:00
in der „Alten Wache in Leeste

 

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ Dieser Satz von Cicely Saunders (Begründerin der modernen Hospizbewegung und Pionierin der Palliativmedizin) begleitet bis heute alle Menschen, die sich in der Hospizund Palliativbewegung engagieren, egal ob haupt- oder ehrenamtlich. Was dies in der täglichen Arbeit bedeutet und wie Betroffene davon profitieren können, darüber möchte der Hospizverein Weyhe im Rahmen einer
öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 28. April 2022, informieren.

Die Aufgaben von ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen sind vielfältig:

Es beginnt mit telefonischen Beratungen und Informationen und geht über Sterbebegleitung und Unterstützung der An- und Zugehörigen.

Auf dem Weg durch die Trauer bieten wir Einzelgespräche und Gruppentreffen für die Hinterbliebenen an.

Der SoVD Kirchweyhe und die Zukunftswerkstatt Gesundheit & Pflege e.V. im Landkreis Diepholz bieten in Kooperation mit dem Hospiz Weyhe e.V., vertreten durch Karin Meiners und Jutta Gudde, einen "Online-Vortrag" an zum Thema

 

 

...Leben bis zum Lebensende...

menschenwürdig leben und sterben

Online - Vortrag

am 11. Februar 2022, 18:30 Uhr,
Anmeldung per E-Mail erforderlich

89B21A51 2A96 4AFE AD3B 8B2A41AC7BBFDie Hospizvereine des Landkreises Diepholz treffen sich regelmäßig, um sich über Entwicklungen im Hospizalltag und geplante Veranstaltungen auszutauschen.

In diesem Jahr fand das Treffen wegen „Corona“ im März noch als Videokonferenz, aber jetzt wieder direkt (aber natürlich mit Abstand) bei den Maltesern in Twistringen statt.

Nun war und ist in diesem Jahr „Corona“ das Hauptthema, da das für kranke und sterbende Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen ein sehr sehr großes Problem ist.

Viel größer oder vor allem anders als bei der sonstigen Bevölkerung.

Wir Hospizler stehen den Problemen der Pflegeheime, der Bewohner und der Zugehörigen mit Verständnis aber recht hilflos gegenüber.

Unsere Frage ist immer:

Was können wir Hospizler machen, wie können wir den Menschen helfen?

Unseren Leitsatz ist: „Menschenwürdig leben und sterben“ konnten wir lange Zeit nicht unterstützen.

Alle Hospizvereine haben gemerkt, dass die Nachfrage nach häuslichen Begleitungen zugenommen hat, genauso wie die telefonischen Beratungen.

Zum Glück öffnen jetzt viele Heime - für die Hospizbegleiter - wieder Ihre Türen.

Pilgern - Ein Stück auf dem Jakobsweg -
"Lebensraum Hache - Natur, Wasser"

Der Weg durch die Trauer ähnelt einer Wanderung. Sich auf den Weg machen, Menschen treffen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Gemeinsam durch die Natur und die Jahreszeiten gehen und dabei die Vielfältigkeit der Schöpfung entdecken. Miteinander ins Gespräch kommen. Impulse aufnehmen und den widersprüchlichen Stimmungen und Gefühlen des eigenen Trauerwegs nachspüren. In Gesellschaft einen neuen Weg erkunden und ein Stück gemeinsam darauf wandern. Wandern auf dem Jakobsweg in Weyhe. Dazu möchten wir Sie gerne einladen.

Leeste – Damit hatte sie nicht gerechnet. Dass Trudel Wolff (86) bei der jüngsten Feier des Weyher Hospizvereins für ihre langjährige Mitarbeit als Hospiz- und Trauerbegleiterin geehrt wurde, kam für sie völlig überraschend. Umso größer war ihre Freude. „Ich weiß eigentlich gar nicht warum“, sagt sie voller Bescheidenheit.

Trudel Wolff ist bereits seit 18 Jahren als ehrenamtliche Hospiz- und Trauerbegleiterin in Weyhe tätig und inzwischen die älteste Mitarbeiterin. „In all den Jahren war und ist sie unermüdlich als Begleiterin bei Schwerstkranken und Sterbenden im Einsatz“, so Karin Meiners. „Durch ihre positive Lebenseinstellung und ihre empathische Ausstrahlung konnte sie vielen Menschen am Ende ihres Lebens noch etliche helle Stunden schenken.“

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Kreiszeitung, 10.01.2019, Foto: Jannina Rahn